In drei Sätzen: Keir Starmer hat das Handtuch geworfen, nachdem sein eigenes Schiff unter ihm im Meer der Unfähigkeit untergegangen ist. Er inszeniert seinen Abgang als edlen Rückzug für die Familie, dabei ist es nichts weiter als die Flucht vor dem politischen Scherbenhaufen, den er selbst angerichtet hat. Andy Burnham steht bereit, um das marode Labour-Erbe im Schnelldurchlauf zu übernehmen.
Inszenierung der Tränen:
- Das Pathos-Theater: Starmer versucht, sein Scheitern in ein „Familien-Opfer“ umzudeuten. Wenn der politische Boden brennt, wird plötzlich die Ehefrau als „Rock an der Seite“ vorgeschoben. Ein Klassiker des schlechten Theaters.
- Der Realitätscheck: Starmer spricht von einer „moralisch aufgeräumten Partei“, während er unter Druck von eigenen Abgeordneten und einer desaströsen Umfragelage in die Knie gezwungen wurde.
- Der Turbowechsel: Statt eines fairen Wettbewerbs wird Burnham zum Nachfolger gekürt, weil Wes Streeting als einziger Rivale kapituliert hat.
Die nackten Fakten:
- Auslöser: Die Nachwahl in Makerfield war der Sargnagel für Starmers Karriere.
- Zeitplan: Burnham könnte bereits Mitte Juli das Ruder übernehmen, wenn das interne Gremium den Zeitplan abnickt.
- Bilanz: Trotz vollmundiger Versprechen über „wachsende Wirtschaft“ bleibt für die Briten am Ende nur ein Scherbenhaufen.
Das war kein Abschied eines Staatsmannes, das ist der Abgang eines Darstellers, der nach einer katastrophalen Aufführung endlich von der Bühne gepfiffen wurde.
Frank sagt:

