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Energieausweis-Pfusch: Ministerium mauert bei Datenbank

Neun Datenbanken, null Durchblick: Die Justizministerin putzt sich eiskalt ab.

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Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.
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In drei Sätzen: Abgeordneter Markus Tschank attackiert den mangelhaften Entwurf zum Energieausweis-Vorlage-Gesetz. Experten fordern eine zentrale Bundesdatenbank statt des aktuellen Fleckerlteppichs aus neun inkompatiblen Ländersystemen. Die Justizministerin verweigert jede inhaltliche Antwort und schiebt die Verantwortung plump von sich weg.

Auslöser: Eine parlamentarische Anfrage zur mangelnden zentralen Erfassung von Energieausweisen im neuen Gesetzesentwurf.

Wer sagt was:

  • Markus Tschank (FPÖ): Kritisiert fehlende Verknüpfung mit dem Gebäude- und Wohnungsregister.
  • Ministerin Anna Sporrer (SPÖ): Erklärt sich für nicht zuständig und lässt Sachfragen komplett unbeantwortet.
  • Immobilienexperten: Fordern bundesweite Datenbank für gezielte Sanierungsförderung.
  • Justizministerium: Ignoriert fachliche Vorschläge des Wirtschaftsministeriums zur Interoperabilität.

Sittenbild: Während der Steuerzahler für neun verschiedene, inkompatible Datenbanken blecht, spielt das Ministerium parlamentarisches Ping-Pong. Man versteckt sich hinter Zuständigkeiten, um die eigene Unfähigkeit bei der Umsetzung von EU-Vorgaben und effizienter Verwaltung zu kaschieren.

Warum das wichtig ist: Die Planlosigkeit bei den Energiedaten verhindert zielgerichtete Förderungen und verbrennt unnötig Steuergeld.

Neun Datenbanken sind neun Budgetposten zu viel.

Frank sagt:
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