In drei Sätzen: Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) lässt die Abgeordnete Rosa Ecker bei ihrer Anfrage „Inanspruchnahme der integrativen Lehre“ eiskalt auflaufen. Statt harter Fakten zu Lehrverträgen, Kosten oder Erfolgsquoten liefert das Ministerium eine glatte Arbeitsverweigerung. Unter dem Vorwand der Zuständigkeit wird jeder Einblick in die Förderung benachteiligter Jugendlicher blockiert.
Schutzwall: Die Anfrage der FPÖ-Abgeordneten zielte auf das Herzstück der beruflichen Integration: Wie viele Jugendliche 2025 eine integrative Lehre starteten, wie viele abbrachen und was das den Steuerzahler kostet. Wiederkehrs Antwort ist ein Paradebeispiel für Arroganz.
- Null Daten geliefert: Zu keiner der neun detaillierten Fragen gibt es eine inhaltliche Aussage.
- Verweistaktik: Das Ministerium verweist lediglich auf eine Beantwortung aus dem März 2025 zur „Vollzugszuständigkeit“.
- Informationsvakuum: Ob der Bedarf an Berufsausbildungsassistenten gedeckt ist, bleibt das Geheimnis des Ressorts.
Systematische Auskunftsverweigerung: Wer glaubt, im Bildungsministerium würden Statistiken über den Erfolg von Fördermaßnahmen geführt, wird hier eines Besseren belehrt. Das Ministerium nutzt die Bürokratie als Schild, um sich kritischen Fragen zu entziehen.
Besonders pikant: Auch zu den Kosten pro Lehrling und den aktuellen Förderrichtlinien schweigt man sich beharrlich aus.
Keine Erfolgskontrolle: Ob die Ausbildung bei benachteiligten Jugendlichen fruchtet, scheint das Ressort nicht zu interessieren.
Warum das wichtig ist: Wenn ein Ministerium grundlegende Daten zur Lehrlingsausbildung unter dem Deckmantel der Zuständigkeit verweigert, entzieht es sich der demokratischen Kontrolle. Benachteiligte Jugendliche werden so zum Spielball einer verantwortungslosen Bürokratie.
Wiederkehr spielt Verstecken auf Kosten der Lehrlinge.
Frank sagt:

