Worum es geht: Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) beantwortete die Anfrage der Abgeordneten Lisa Schuch-Gubik zum Thema “Kosten und Ressourceneinsatz im Zusammenhang mit dem Eurovision Song Contest 2026 in Wien”. Das Wirtschaftsministerium investierte über 20.000 Euro in ein Side-Event und eine begleitende Studie zu den wirtschaftlichen Effekten. Während das offizielle Wien feierte, finanzierte das Ressort ein digitales “Superconnector-Tool” für geladene Gäste.
Teure Vernetzung im Rampenlicht: Das Ministerium nutzte den ESC als Bühne für den sogenannten “Travel Innovation Salon”. Das Ziel war die Vernetzung von Start-ups, doch die Kosten trug die Allgemeinheit.
- Digitales Spielzeug: 3.600 Euro flossen allein in das Setup eines “Superconnector-Tools”.
- Personalaufgebot: Die Staatssekretärin und acht Mitarbeiter des Ressorts waren vor Ort präsent.
Fragwürdige Studie: Um den wirtschaftlichen Nutzen des Spektakels zu untermauern, gab das Ministerium eine eigene Untersuchung in Auftrag. Ob diese Erkenntnisse den Preis rechtfertigen, bleibt offen.
- Studienhonorar: 16.500 Euro kostete die Analyse der wirtschaftlichen Effekte des ESC.
- Netzwerktermine: Weitere Teilnahmen an Veranstaltungen wurden als “kostenneutral” deklariert.
- Fokus Tourismus: Neun Start-ups durften ihre Lösungen vor 50 geladenen Gästen präsentieren.
Warum das wichtig ist: Der ESC dient als Vorwand, um fünfstellige Beträge in Studien und Netzwerk-Tools zu versenken, deren echter Mehrwert für den Bürger fraglich bleibt.
Teurer Spaß: Ministerium zahlt für eine digitale Kontaktbörse.
Frank sagt:

