In drei Sätzen: In der Beantwortung der Anfrage “Folgeanfrage zu 5681/J ‚Aufwendungen für Friseure, Visagisten, Stilberater und sonstiges im 1. Quartal 2026‘ aufgrund von ‚Wurstigkeit und Oberflächlichkeit’” weist Bundeskanzler Christian Stocker alle Vorwürfe zurück. Der Abgeordnete Michael Schnedlitz kritisierte zuvor die mangelnde Transparenz und das Ausweichen auf andere Ressorts bei den Kosten für Eitelkeiten. Laut Stocker fielen im ersten Quartal 2026 weder für ihn noch für sein Kabinett Kosten für Friseure oder Stilberater an.
Plötzliche Askese im Kanzleramt: Nachdem die Opposition das Mauern bei den Spesen für das äußere Erscheinungsbild massiv kritisierte, liefert das Bundeskanzleramt nun eine klare Nullmeldung. Die vorherige Taktik der pauschalen Verweise auf andere Anfragen scheint beendet.
- Nullnummer: Keine staatlichen Ausgaben für Mode-, Farb-, Stil- oder Typberatung im ersten Quartal 2026.
- Kabinett inklusive: Auch die engen Mitarbeiter des Kanzlers verzichteten laut Bericht auf steuerfinanzierte Visagisten oder Friseure.
- Transparenz: Die deutliche Antwort erfolgte erst nach dem Vorwurf der “Wurstigkeit” durch die FPÖ.
Ende der Hinhaltetaktik: Die parlamentarische Kontrolle zwang das Ressort zur Präzision. Schnedlitz hatte zuvor moniert, dass das Kanzleramt Fragen zur Typberatung einfach ignorierte oder unvollständig behandelte.
- Keine Sonderwünsche: Weder für öffentliche Auftritte noch für interne Termine wurden externe Dienstleister aus dem Beauty-Bereich gebucht.
- Scharfer Kontrast: Das Dementi steht im Gegensatz zu früheren Perioden, in denen die Selbstdarstellung der Regierung oft hohe Summen verschlang.
Warum das wichtig ist: Wenn Ministerien erst nach massiven Vorwürfen der Intransparenz klare Fakten liefern, zeigt das den Verfall der parlamentarischen Kultur. Bürger haben ein Recht auf sofortige Klarheit über die Verwendung ihrer Steuergelder.
Frank sagt: Eitelkeit kostet nichts, wenn die Opposition genau hinsieht.
Frank sagt:

