Burgenland: Skurrile Zahlen und scharfe Kritik an Landesholding

Die Landesholding Burgenland hat am Donnerstag ihre Konzernbilanz 2023 veröffentlicht. Die Bilanzsumme sei beim Vermögen und Eigenkapital im Einzelabschluss um 400 Mio, im erweiterten Abschluss um 700 Mio angewachsen. Das Jahresergebnis nach Steuern betrage 27 Mio, konzernweit wurden 384 Mio investiert.

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Alexander Petschnig - FPÖ Burgenland

FPÖ-Landesparteiobmann Alexander Petschnig kommentierte amüsiert, dass die Chefetage der Landesholding erkannt habe, dass die Veränderung der Aktiva und Passiva gleich hoch sein müsse. Er kritisierte das rudimentär präsentierte Zahlenwerk und betonte den dramatischen Ernst der Lage.

„Steuergeld verschwendet“

Petschnig erläuterte, dass der Zuwachs an Eigenkapital entweder durch Gewinne oder durch Zuschüsse der Eigentümer erreicht werde. Da die Landesholding nur 27 Mio Gewinn schrieb, bedeutete das, dass der Steuerzahler mindestens 673 Mio Euro zuschießen musste. Von diesen wurden nur 384 Mio investiert, während 289 Mio zur Abdeckung negativer Eigenkapitalentwicklungen genutzt wurden.

„Fehlkonstruktion“

Petschnig bezeichnete die Landesholding unter Doskozils Vorsitz als ein „Fass ohne Boden“ und eine Fehlkonstruktion, die massiv Steuergeld verschlinge. Er warf Doskozil vor, den Abgeordneten das versprochene Fragerecht zu verwehren, um sein Desaster zu verbergen. Eine 180-Grad-Wende in der Landespolitik sei dringend nötig, so Petschnig.

Quelle

FPÖ Burgenland

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