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Politischer Islam

Muslimbruderschaft auf US-Terrorliste

Muslimbrüder aus Ägypten, Jordanien und Libanon landen auf der US-Terrorliste.

Donald Trump - White House - FoB
Donald Trump - White House - FoB Style
Redaktion
Redaktion
13. Januar 2026
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3 Min Read

Die USA machen ernst. Während man in Europa oft noch über Begrifflichkeiten diskutiert, fackelt die Trump-Administration unter Präsident Donald Trump nicht lange. Außenminister Marco Rubio setzt die Muslimbrüderschaft aus Libanon, Ägypten und Jordanien knallhart auf die Terrorliste. Der Geldhahn für die Hintermänner der Hamas wird zugedreht.

Today, we are designating the Lebanese, Egyptian, and Jordanian chapters of the Muslim Brotherhood as terrorist groups. Under President Trump's leadership, the United States will eliminate the capabilities and operations of Muslim Brotherhood chapters that threaten U.S. citizens…

— Secretary Marco Rubio (@SecRubio) January 13, 2026

Der Auslöser: Heute, am 13. Jänner 2026, haben das US-Außenministerium und das Finanzministerium diverse Ableger der Muslimbruderschaft offiziell als Terrororganisationen eingestuft.

Wer sagt was: US-Außenminister Marco Rubio äußert sich eindeutig: „Die Vereinigten Staaten werden alle verfügbaren Werkzeuge nutzen, um den Ablegern der Muslimbruderschafts die Ressourcen zu entziehen, die Terrorismus betreiben oder die sie unterstützen.“

Das Sittenbild: Nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 ist die Geduld in Washington am Ende. Die Verbindungen zwischen den „Brüdern“ und der Hamas sind nicht nur ideologisch, sondern operativ. Es geht hier nicht um harmlose religiöse Vereine. Es geht um die militärische und finanzielle Infrastruktur des Terrors, die nun systematisch zerschlagen wird. Die USA sehen die Muslimbruderschaft als Teil der Achse mit der Hisbollah und der Hamas.

Zwischen den Zeilen: Die Details aus den Geheimdienstberichten zeigen das wahre Gesicht der Organisationen. Washington lässt keine Ausreden mehr gelten:

  • Die libanesische Muslimbruderschaft (LMB) hat ihre militärischen „Al-Fajr-Kräfte“ reaktiviert.
  • Fakt: LMB feuert in Koordination mit der Hisbollah und der Hamas Raketen auf Israel ab.
  • Bereits im Juli 2025 musste die libanesische Armee ein geheimes Trainingslager ausheben, in dem LMB- und Hamas-Kämpfer trainierten.

Das Netzwerk der Gewalt: Das Außenministerium führt im Kontext der aktuellen Sanktionen weitere Ableger und Partner auf, die das Ausmaß der Bedrohung verdeutlichen.

  • Hamas: Offizieller Zweig der Muslimbruderschaft in Palästina. Verantwortlich für das Massaker am 7. Oktober 2023.
  • Palestinian Islamic Jihad (PIJ): Eine gewalttätige Abspaltung der EMB, die sich der Zerstörung Israels verschrieben hat.
  • Harakat Sawa’d Misr (HASM): Eine gewalttätige Splittergruppe der EMB, bekannt für Autobomben und Attentate auf ägyptische Offiziere.
  • Liwa al-Thawra: Eine weitere militante Abspaltung, spezialisiert auf gezielte Anschläge auf das Militär.
  • Egyptian Islamic Jihad (EIJ): Die Gruppe, die Präsident Sadat ermordete und später in Al-Qaida aufging.
  • Gama’a al-Islamiyya (IG): Eine historische Terrorgruppe, deren geistiger Führer (der „blinde Scheich“) in den Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 verwickelt war.

Follow the money: Wer jetzt noch Geschäfte mit diesen Gruppen macht, steht vor verschlossenen Türen. Sämtliche Vermögenswerte in den USA sind blockiert und der Zugang zum US-Finanzsystem ist Geschichte.

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Was bleibt über: Ein längst überfälliger Schritt gegen den politischen Islam, der zur Waffe greift. Terror bleibt Terror. Egal welches fromme Etikett man draufklebt.

Warum das wichtig ist: Durch das Risiko von „sekundären Sanktionen“ verbrennen sich nun auch Banken und Unternehmen außerhalb der USA die Finger, wenn sie mit diesen Gruppen interagieren. Entweder man steht auf der Seite der Sicherheit oder man finanziert den Terror. Dazwischen gibt es keinen Platz mehr.

Sollte man wissen: Politischer Islam auf FoB

Quellen:

  • Marco Rubio auf X
  • state.gov und state.gov
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