Franziska Brantner - Screenshot YouTube - Runway FoB AI

„Niemand ist frei allein“

Franziska Brantner, Deutschlands Grünen-Chefin, erinnert wie Gewessler an dunkle Zeiten.

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In drei Sätzen: „Niemand ist frei allein. Frei sind wir nur als wir.“ – Diese Bewerbung der deutschen Grünen-Chefin Franziska Brantner alter kollektivistischer Ideen beim grünen IM/PULS-Forum in Berlin am Wochenende provozierte scharfe Reaktionen. Die Positionierung der einstigen Umwelt-Partei ähnelt auch den klassenkämpferischen Tendenzen in der Rede der österreichischen Grünen-Chefin Leonore Gewessler beim aktuellen Bundeskongress der Grünen in Graz: Die Ex-Klima-Ministerin hetzte gegen Wirtschaftstreibende wie die Familie Porsche. Beide Reden erinnern an dunkle Zeiten.

Heinzlmaier sagt: Das kurze Video von Franziska Brantners Rede ist mittlerweile viral, die Kommentare dazu fast komplett negativ. Der bekannte österreichische Soziologe und Meinungsforscher Bernhard Heinzlmaier kommentiert etwa dazu: „Das hätte auch Stalin sagen können. Diese Zeit ist krank. Früher ging es um das Individuum (Liberalismus), heute geht es wieder um repressive Gemeinschaften, das große WIR, den Tribalismus. Und wehe dem, der gegen das WIR verstößt. Er ist dem Tode geweiht. Wie zu Zeiten der Urhorde. Die Grünen sind schlimmer als die Kommunisten. Die haben wenigsten eine vorwärts gerichtete Utopie. Die Grünen hingegen wollen zurück, in die vorindustrielle Gesellschaft. Die Grünen sind das Reaktionäre an und für sich. Die Grünen sind eine depressive Retrotruppe.“

Wer sagt was:

  • Franziska Brantner (Fraktionsvorsitzende der deutschen Grünen): „Und wir brauchen eine Politik, die den Menschen nicht sagt: Du bist falsch. Sondern: Du bist okay, so wie du bist. Denn niemand ist frei allein. Frei sind wir nur als wir.“ Eine Parole gegen den Individualismus, gegen jede freie einzelne Persönlichkeit.
  • Larissa Fußer (Mitglied der Chefredaktion von Apollo-News) kommentierte dazu: „Oder wie Orwell es formulierte: Freiheit ist Sklaverei.“

Das Sittenbild: Die Partei, die sich einst für die Umwelt stark machte und für die Natur kämpfte, setzt ihren Kurs neu – in einer Art, die irritiert: Kollektivismus und Klassenkampf. Was retro wirkt, ist mehr als das: Wer die Grünen wählt, wählt die Deindustralisierung, den beschleunigten Niedergang Europas und den offenen Kampf gegen all jene, die es mit ihren Ideen, Projekten und Firmen zu Erfolg und Vermögen gebracht haben.

Warum das wichtig ist: Das Ausspielen von Reich gegen Arm hat in der Geschichte noch nie zu einer Verbesserung der Lebenssituation jener geführt, die es mangels Vermögen schwerer im Leben haben – Kuba, DDR, die Sowjetunion sind dafür die besten Beispiele. Jetzt setzt die einstige Öko-Fraktion auch in Österreich auf die erwiesenermaßen gescheiterten Ideen der Uralt-Kommunisten.

Fazit: Und wenn irgendwann doch Neuwahlen kommen, dann werden auch diese grünlichen Kommunisten in eine Regierung aufgenommen, um noch einmal mit einer Viererkoalition Herbert Kickl als Kanzler verhindern zu können. Was das für Österreich heißt, das kann sich jeder schon jetzt ausmalen.

Link:
Posting von Larissa Fußer auf X
Leonore Gewessler auf Instagram

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