Warum es wichtig ist: Das Vertrauen in die aktuelle politische Führung ist im Keller. Während die FPÖ mit 38 Prozent davonzieht, kämpfen ÖVP und SPÖ nur noch um den Verbleib in der politischen Relevanz.
Nackte Zahlen: Die ÖVP sackt mit 18 Prozent unter die 20er-Marke ab. Die SPÖ steht mit 17 Prozent sogar noch schlechter da und schreibt damit ein neues Kapitel ihrer eigenen Erfolglosigkeit, während die Grünen auf zwölf Prozent zulegen konnten.
Der Realitätscheck: Seit Amtsantritt hat die Regierung 179 Gesetze durchs Parlament gepeitscht, aber draußen im Land interessiert das offenbar niemanden. Statt den Leuten bei der Teuerung unter die Arme zu greifen, verlieren sich die Verantwortlichen in internen Streitereien und Sparmaßnahmen, die nur noch für Kopfschütteln sorgen.
Das Führungsproblem: Christian Stocker kommt als Kanzlerkandidat gerade einmal auf 15 Prozent, was zeigt, dass ihm nicht einmal die eigenen Wähler den Job richtig zutrauen. Andreas Babler und Beate Meinl-Reisinger hängen mit neun beziehungsweise acht Prozent noch tiefer in den Seilen und sind für die Wähler kaum mehr als eine Randnotiz.
Ausblick: Wenn das so weitergeht, wird nach der Wahl 2029 keine stabile Mehrheit ohne die FPÖ mehr möglich sein. ÖVP, SPÖ und NEOS kommen zusammen auf 45 Prozent – das ist ein Trümmerhaufen, mit dem man kein Land regieren kann.
Wenn die Volksparteien so weitermachen, können sie den Schlüssel für das Kanzleramt bald direkt in der blauen Parteizentrale abgeben.
Frank sagt:

