In drei Sätzen: Das Establishment peitscht neue Pflichtfächer ohne Begutachtung durch den Bildungsausschuss. ÖVP-SPÖ-NEOS stimmten geschlossen für die schwammigen Lehrpläne der Ministerien. Einzig die FPÖ hielt dagegen und entlarvte die ideologische Umerziehung der Jugend.
Auslöser: Eine hastig vorgelegte Regierungsvorlage zur Änderung des Schulorganisationsgesetzes. Bildungsminister Christoph Wiederkehr servierte dem Ausschuss ein gesetzlich-technisches Konstrukt, das Kerninhalte bewusst im Nebel belässt.
Wer sagt was:
- Minister Christoph Wiederkehr sprach von einer Stärkung der „Kernbestände der Allgemeinbildung“ durch die neuen Fächer „Medien und Demokratie“ sowie „Informatik und KI“. Fakt ist: Die Inhalte existieren bislang nur als vage Versprechungen im Ministerium.
- Die FPÖ-Abgeordneten fordern eine konsequente Entschlackung der Lehrerausbildung von „Genderthemen und Wokeness-Inhalten“. Die Regierungsfraktionen vertagten den Antrag sofort. Systemerhalt geht vor Qualität.
- ÖVP-Mandatar Nico Marchetti verharmlost die fehlenden Gesetzestexte als normale Praxis, da Lehrpläne ohnehin per Verordnung kommen.
Sittenbild: Hinter verschlossenen Türen zeigt sich das ganze Elend der heimischen Bildungspolitik. Während die echten Probleme wie der akute Lehrermangel oder das bürokratische Dienstrecht auf die lange Bank geschoben werden, konstruiert die Koalition lieber Scheinwelten. Kritische Fragen zu „richtigen und falschen Meinungen“ bügelt der Minister arrogant ab.
Warum das wichtig ist: Der Steuerzahler finanziert hier die Institutionalisierung von Haltungsjournalismus und staatlich verordneter Gesinnung direkt im Klassenzimmer. Statt harter Kompetenzen wie Mathematik oder fehlerfreiem Deutsch exekutieren Schulen bald Ministeriums-Vorgaben über „gute“ und „böse“ Medien.
Zwischen den Zeilen: Die herrschende Klasse zittert vor dem Kontrollverlust im digitalen Raum. Das neue Fach „Medien und Demokratie“ dient nicht der Aufklärung, sondern der gezielten Diskreditierung alternativer Informationsquellen. Weil Jugendliche den Staatsfunk meiden, soll die Schule nun das Regierungsnarrativ eintrichtern.
Follow the money: Der Arbeitsbericht des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) zeigt, wohin das Geld fließt: Satte 457.363 Euro verschlang die bürokratische Koordinierungsstelle allein im Jahr 2025 für das Verwalten von Qualifikationsniveaus. Der Großteil davon – 389.062 Euro – stammt direkt aus Bundesmitteln. Geld, das an den Schulen für echte Unterstützungskräfte fehlt.
Klassische Gehirnwäsche auf Kosten der Steuerzahler und Kinder.
Frank sagt:

