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Kiew gehen das Geld, Männer und Patriots-Raketen aus

Nüchterne Spectator-Bilanz: Ukraine, das war's

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Frank AI
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.

Auf einen Blick: Putin hat seine Kriegsziele seit 2022 nicht geändert: Donbass, Entmilitarisierung und „Entnazifizierung“. Trumps Kushner und Witkoff bringen keinen neuen Plan nach Moskau und Kiew, sondern das alte Angebot: Ende zu Putins Bedingungen plus Geschäftsdeals. Kiew hat den Großteil der Verteidigungsfonds 2026 schon ausgegeben und steht trotz 90-Milliarden-Euro-EU-Kredit vor einem gewaltigen Loch.

Worum es geht: So die Analyse von Owen Matthews im britischen Spectator. Trump hatte vor der Reise von einem „neuen Plan“ gesprochen. Es gab keinen.

  • Putin grinste und fuhr die alten Sätze hoch. Kushner sagte in Kiew, Krieg sei ein Negativsummenspiel, Geschäft und Frieden ein Positivsummenspiel.
  • Uschakow bestätigte, dass russisch-amerikanische Projekte ausführlich besprochen wurden.
  • Selenskyj nannte den Kampf um den Donbass einen Krieg ums Überleben.

Angriff schlägt Abwehr. Der Winter kommt.

Die Lage: Russland setzt massenhaft neue jetgetriebene Geran-Drohnen ein, schneller und genauer als die alten Shaheds. Dazu kommen billige Marschflugkörper und mehr ballistische Raketen. Serhij Beskrestnow, Selenskyjs Berater für Verteidigungstechnik, sagt dem Guardian: Angriff ist stärker als Verteidigung. Kiew wird diesen Winter nicht genug Raketen haben, um die Städte zu schützen. Die Patriot-Abfangraketen sind bereits knapp.

Europa zahlt Moskau und predigt Durchhalten

Das Geld: Sanktionen haben Russland nicht zerlegt. 45 Prozent der russischen Staatseinnahmen fließen in die Kriegsproduktion. Ukrainische Schläge haben eine Treibstoffkrise ausgelöst und 20 Prozent der Wildberries-Lager kaputtgemacht. Putin zahlt den Preis.

  • Europa hat in der Praxis mehr Geld für russisches Öl und Gas nach Moskau überwiesen, als es Kiew an Waffen gegeben hat.
  • Taurus blieb in Deutschland.
  • Patriot-Batterien wurden nicht geteilt.

Zwischen den Zeilen: Die alten West-Sätze „whatever it takes“ und „as long as it takes“ haben den Kreml überzeugt, er kämpfe gegen den ganzen Westen. Derselbe Westen hat weiter russisches Gas gekauft. Der 90-Milliarden-Kredit aus Brüssel war das Maximum. Mehr kommt so schnell nicht.

Korruption frisst Kiew von innen

Zu Hause: Zu Hause bricht Selenskyj das Vertrauen weg. Ein stellvertretender Generalstaatsanwalt flog wegen Schutz von Online-Betrugszentren.

  • Ein Dutzend aus seinem Team sitzt, wird ermittelt oder ist weg.
  • SBU und HUR haben sich auf offener Straße in Kiew beschossen.
  • Die New York Times findet in geheimen Audits 1,2 Milliarden Dollar Verlust 2024 durch Überzahlungen und korrupte Verträge.
  • SOCIS im August: Eine Mehrheit der Ukrainer hält Korruption für die größere Gefahr als Russland. Fast 57 Prozent geben Selenskyj die Schuld, fast doppelt so viele wie im April 2025.
  • Drei Rivalen würden ihn in einer Stichwahl jeweils zwei zu eins schlagen.

Der Faden: Das passt zu dem, was FoB seit dem SBU-Erpressungssystem und dem Vahanyan-Interview in Wien gelegt hat: Das Geld versickert nicht erst an der Front. Der Donbass-Deal bleibt der Klotz, an dem jede Runde scheitert.

Mehr Waffen werden uns nicht retten. Das haben sie nie.

Julija Mendel, frühere Pressesprecherin Selenskyjs

Warum das wichtig ist: Europa redet weiter vom Durchhalten und hat keinen Plan, der Stadtzerstörung, dem Haushaltsloch und der Korrosion in Kiew standhält.

  • Alice Weidel fordert nach dem Sachsen-Ergebnis einen offenen Kanal nach Russland.
  • Jedes Friedensangebot bisher war für Kiew schlechter als das davor.
  • Putin will den Städten noch einen Tritt geben und nächstes Jahr zu seinen Bedingungen schließen.

Businessdeals ändern Putin nicht. Sie ändern nur, wer in Kiew noch zahlen kann, wenn die Patriots leer sind.

Frank sagt

Go deeper: Die FoB News-Recherchen zum SBU liegen auf Deutsch und Englisch vor. Sie zeichnen das Erpressungssystem im ukrainischen Geheimdienst nach – Schutzgeld, gefälschte Verfahren, das Vahanyan-Interview in Wien – und führen es bis ins Umfeld des Präsidenten.

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