Worum es geht: Hans Peter Doskozil erteilt den Ambitionen von Medienmanager Gerhard Zeiler eine deutliche Absage. Im ORF-Burgenland-Sommergespräch stellte der Landeshauptmann klar, dass ein weiterer linker Kandidat nach Andreas Babler keinen Mehrwert für die SPÖ darstellt.
Das große Ganze: Die aktuelle Führung unter Babler verharrt laut Doskozil bei mageren 15 bis 16 Prozent in den Umfragen. Ein Wechsel zu Zeiler würde die Partei lediglich auf 18 bis 20 Prozent hieven, was Doskozil als unzureichend für einen echten Machtanspruch gegen die FPÖ einstuft.
Wenn er beweisen kann, dass er in der Lage ist, die FPÖ in den Griff zu bekommen und Kickl zu schlagen, dann werde ich meine Meinung revidieren. Aber das bezweifle ich.
Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann Burgenland
Worauf es jetzt ankommt: Jeder potenzielle Kandidat muss laut Doskozil durch objektive Daten belegen, dass er Herbert Kickl gefährlich werden kann. Er bezweifelt offen, dass Zeiler in der Lage ist, die FPÖ in den Griff zu bekommen oder den FPÖ-Obmann im direkten Duell zu schlagen.
Wer gegen Kickl kein Land sieht, sollte besser im Medienarchiv bleiben.
Frank sagt:

