Auf einen Blick: Ein IT-„Fehler“ bei der griechischen Krankenkasse EOPYY entlarvt die ideologische Drift in Athen. Die Regierung Mitsotakis korrigiert panisch die Auswahlmöglichkeiten für das Geschlecht auf der Behördenseiten, um den drohenden Machtverlust durch eine neue konservative Konkurrenz zu verhindern.
Griechenland erkennt nur zwei Geschlechter an: Mann und Frau. Was in einem orthodox-christlich geprägten Land als biologische und gesellschaftliche Selbstverständlichkeit gilt, geriet durch die Hintertür einer staatlichen Website ins Wanken. Auf der Plattform der Krankenkasse EOPYY konnten Patienten plötzlich zwischen „männlich“, „weiblich“, „sonstiges“ und „nicht angegeben“ wählen.
deologische Wandlung unter Druck
Dieser Rückzieher trifft die regierende Neue Demokratie (ND) zu einem kritischen Zeitpunkt. Während das Land auf die Wahlen 2027 zusteuert und im Juli 2027 die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt, bröckelt die konservative Basis. Der 2024 aus der ND ausgeschlossene Ex-Ministerpräsident Antonis Samaras nutzt das „Woke“-Experiment der Behörden für einen Frontalangriff.
Samaras, der die Gründung einer neuen rechten Partei vorbereitet, spart nicht mit Kritik: „Griechenland steht vor einem demografischen Rückgang, und was die Familie braucht, ist Unterstützung, keine Neudefinition“, so Samaras. Das einzig Unklare sei das Ausmaß der „ideologischen Wandlung der Regierungspartei“.
Panikmodus in der Regierung
Das große Ganze: Die Reaktion aus dem Regierungspalast folgte prompt. Um die Gunst der konservativen Wähler nicht endgültig an Samaras zu verlieren, deklarierte das Gesundheitsministerium die zusätzlichen Geschlechtsoptionen kurzerhand als „Fehler“ des zuständigen IT-Unternehmens und ordnete die sofortige Löschung an.
Regierungssprecher Pavlos Marinakis stellte klar: „Es gibt zwei Geschlechter. Das wird sich niemals ändern, insbesondere nicht unter dieser Regierung. Das ist eine Selbstverständlichkeit.“
Worum es geht: Wo die biologische Realität zur Verhandlungsmasse wird, folgt die Quittung des Wählers sofort. Mitsotakis muss sich entscheiden, ob er den Kurs der EU-Eliten oder jenen seiner Wähler steuert.
Ein Dropdown-MenĂĽ beendet die Trans- und LGBTQ-Debatte in Griechenland.
Frank sagt:


