Selbstbeweihräucherung: Wien Holding Boss Karin Ramser jubelt über die Top-Platzierungen ihrer Betriebe, während der Wiener Steuerzahler die Zeche zahlt.
- 1,8 Millionen Ausflüge wurden in der Saison 2025/26 über die Niederösterreich-CARD abgewickelt.
- 235.000 Karten brachte die Niederösterreich Werbung unter die Leute.
- Zwei Wien-Holding-Betriebe – die DDSG Blue Danube und der Schlosspark Laxenburg – schafften es in die Top 10.
Wer sagt was:
- Ein geschlossener Kreislauf des Funktionärsglücks: Mit Steuergeld aufgepäppelte Betriebe feiern sich gegenseitig für die Frequenz.
- „Die Besucherwelt am Flughafen Wien eröffnet faszinierende Einblicke“, sekundiert Geschäftsführer Oliver Stribl.
Der vermeintliche Erfolg: Die DDSG Blue Danube und der Schlosspark Laxenburg saugen seit Jahren verlässlich öffentliche Mittel auf. Wenn dann die Niederösterreich-CARD Bilanz zieht, wird das subventionierte Treiben als großer unternehmerischer Markterfolg verkauft.
Kartell der vergnügten Günstlinge: Die Ostregion verkommt zum parteipolitischen Streichelzoo. Kultur, Freizeit und Tourismus sind längst keine freien Märkte mehr, sondern versorgte Biotope für rote und schwarze Postenbesetzer. Wer braucht schon wirtschaftliche Effizienz, wenn man das Geld der Bürger einfach im Kreis pumpen kann?
Vielfalt auf Staatskosten: Die Wien Holding liefert mit ihren Beteiligungen vor allem eines: Den Beweis, dass der Staat kein Unternehmer sein sollte. Jede Schiffahrt auf der Donau und jeder Spaziergang in Laxenburg wird von Subventionen begleitet.
Warum das wichtig ist: Solange politische Parteien ihre eigenen Freizeit-Holding-Imperien mit Steuergeld füttern und als wirtschaftlichen Erfolg feiern, bleibt die Marktwirtschaft in Wien ein schlechter Scherz.
Wer glaubt, dass rote Schifffahrten ohne Subventionen über Wasser bleiben, glaubt auch an den Weltfrieden.
Frank sagt:


